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Eisen in der Schwangerschaft: Wann ist weniger mehr?

Kein Eisen in der Schwangerschaft - Wichtige Infos fĂĽr werdende MĂĽtter - Nexxin.de
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Eisen gehört zu den wichtigsten Mineralstoffen für den Körper, insbesondere in der Schwangerschaft. Doch während ein Eisenmangel oft als problematisch gilt, kann auch ein Übermaß an Eisen schädliche Folgen haben. Warum also sollte man Eisen nicht einfach vorbeugend einnehmen? Wir klären auf!

Warum braucht der Körper Eisen?

Eisen ist essenziell für die Bildung roter Blutkörperchen und den Sauerstofftransport im Körper. In der Schwangerschaft steigt der Eisenbedarf, da das Blutvolumen zunimmt und auch das Baby mitversorgt werden muss. Doch nicht jede werdende Mutter braucht automatisch eine zusätzliche Eisenzufuhr.

Die Risiken einer übermäßigen Eisenzufuhr

Viele Frauen greifen vorsorglich zu Eisenpräparaten, doch das kann unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen:

  1. Verdauungsprobleme – Zu viel Eisen kann zu Verstopfung, Übelkeit und Magenbeschwerden führen.
  2. Oxidativer Stress – Ein Eisenüberschuss kann freie Radikale fördern, die Zellschäden begünstigen.
  3. Hemmung anderer Nährstoffe – Zu viel Eisen kann die Aufnahme wichtiger Mineralstoffe wie Zink und Kupfer blockieren.
  4. Gestörte Blutzuckerregulation – Hohe Eisenwerte stehen in Verdacht, das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes zu erhöhen.
  5. Infektionsanfälligkeit – Ein Überschuss kann das Wachstum bestimmter Bakterien fördern, die Infektionen begünstigen.

Brauche ich Eisenpräparate?

Nicht jede Schwangere leidet unter Eisenmangel. Ein Bluttest beim Arzt kann Klarheit schaffen. Besonders Frauen, die sich ausgewogen ernähren, benötigen oft keine zusätzlichen Präparate. Eisenreiche Lebensmittel wie Spinat, Linsen, Rote Bete oder Vollkornprodukte liefern bereits viel Eisen.

Besser als Tabletten: Die richtige Ernährung

Falls ein leichter Eisenmangel vorliegt, kann man diesen meist über die Ernährung ausgleichen. Folgende Tipps helfen dabei:

  • Pflanzliche Eisenquellen mit Vitamin C kombinieren (z. B. Haferflocken mit Orangensaft), da Vitamin C die Eisenaufnahme verbessert.
  • Tierische Eisenquellen nutzen, da diese besser aufgenommen werden als pflanzliches Eisen (z. B. mageres Rindfleisch oder Eier).
  • Auf Kaffee und Schwarztee verzichten, da sie die Eisenaufnahme hemmen.

Fazit: Nicht vorschnell zu Eisen greifen!

Eisen ist wichtig – aber nicht jede Schwangere braucht zusätzliches Eisen. Eine übermäßige Zufuhr kann gesundheitliche Nachteile haben. Der beste Weg ist eine bedarfsgerechte Zufuhr über eine ausgewogene Ernährung. Falls du unsicher bist, lass deinen Eisenwert testen und besprich die beste Lösung mit deinem Arzt oder deiner Hebamme!